Rheintaler Ribelmais AOP wird aus einer alten Schweizer Mais-Landsorte hergestellt, dem Trüggen. Dieser wurde vermutlich im 17. Jahrhundert aus Italien mitgebracht und ist so die älteste Maissorte, die im Rheintal angebaut wird. Der Mais war über Jahrhunderte als Grundnahrungsmittel die wichtigste Getreideart, da das warme und feuchte Klima des Rheintals den Anbau anderer Getreide nicht zuliess. Bis zur Jahrtausendwende nahm die Produktion laufend ab. Doch seitdem der Ribelmais eine AOP hat, wird die Produktion mehr und mehr wieder aufgenommen. Heute gehört der Rheintaler Ribelmais zum Rheintal, wie die Olma-Bratwurst zu St. Gallen.
Traditionell mit einem Milchkaffee oder einem Früchtekompott gegessen, nachdem er lange in der Pfanne gegrillt wurde, wird der Trüggen heute in Originalrezepten von Köchen benutzt, die mit ihrem Talent den Geschmack dieses Mais erst richtig zur Geltung bringen.
Auf der Website des Rheintaler Ribelmais-Vereins finden sie eine grosse Auswahl an Rezepten: www.ribelmais.ch.
Original Rheintaler Ribel
- 500 g Rheintaler Ribelmais AOP
- 3 dl Milch
- 3 dl Wasser
- 1 EL Salz
- Etwas Rapsöl
- 25g – 50g Butter
Bauernbrot aus Ribelmehl
Rezept von Luzia Sieber, Custerhof, Rheineck. Quelle: Ribelmais.ch
Zutaten:
- 750 g Halbweissmehl
- 250 g Rheintaler Ribelmais AOP
- 1 EL Salz
- 4 dl Milch
- 2.5 dl Wasser
- 40 g Hefe
Pikante Ribelmaiswähe
Teig
gekocht von Magrith Keller aus Grabs (SG).
Quelle: Ufarevue.ch
- 200 g Mehl
- 70 g Butter
- ½ KL Salz
- 5-6 EL Wasser (kalt)
- ½ l Wasser
- 10 g Salz
- 100 g Rheintaler Ribelmais
- 100 g Schinken oder Speckwürfel
- ½ Zwiebel
- 150 g Gemüsewürfeli (Rüebli, Lauch, Sellerie)
- Peterli
- 100 g Reibkäse, rezent
- 2 Eier, verquirlt
- 1 dl Rahm
- 1 dl Milch